„Wenn ich es alleine nicht schaffe, dann eben mit meiner Crew.“
– Monkey D. Luffy
Was geht, was geht?
ICH BIN ENES.
Wenn du verstehen willst, warum ich das hier mache,
müssen wir ganz vorne anfangen.
Der Anfang:
Als eine Karte alles verändert hat
Ganz ehrlich – das hat alles nicht mit irgendeinem Plan angefangen.
Sondern einfach mit einem Gefühl.
Im August 2024 habe ich meine erste Lamine Yamal Karte gekauft. Er war 16, kaum Profi – aber ich hatte sofort dieses Gefühl. Nicht nur, weil er heftig gespielt hat, sondern weil er auf den Platz gegangen ist, als wüsste er ganz genau „Ich gehöre hierher“.
Das hat mich gepackt.
Heute halte ich einige seiner besten Rookie-Karten in meiner PC. Und jedes Mal denke ich mir: Genau dafür liebe ich dieses Hobby. Dieses Gespür, diese Überzeugung, dieses Mitfiebern von Anfang an.
Vom Sammeln zur Entscheidung, Teil der Szene zu werden
Im Herbst 2024 war ich das erste Mal im B-Brothers Store in Langenfeld. Und ich sag’s, wie es ist: Kiki und Ivan haben einen riesigen Anteil daran, wie sehr ich dieses Hobby heute feiere. Ihre Vision, ihre Geschichte, das, was die beiden sich aufgebaut haben – das ist kein „wir verkaufen Karten“. Das ist Liebe fürs Hobby.
An diesem Punkt war für mich klar: Ich will nicht nur sammeln. Ich will Teil davon sein. Ich will mitgestalten.
Was viele aus meinem Umfeld damals aber nicht verstanden haben: Für sie waren das einfach nur Karten. Viele haben mich belächelt. „Was willst du mit sowas?“ – einige von euch kennen das bestimmt. Wenn man einmal Blut geleckt hat, gibt es kein Zurück.
Spätestens nach der ZDF-Doku „Könige der Sammelkarten“ haben dann einige gemerkt, wie groß das Ganze wirklich ist. Die Doku hat da definitiv ihren Teil dazu beigetragen.
NERO Collectibles entsteht – vom Namen zur ersten Community
Kurz nach unserem Besuch in Langenfeld, haben mein Bruder und ich einfach losgelegt – Insta-Seite erstellt, Whatnot-Kanal gestartet. Das war NERO. Der Name kommt aus unseren Vornamen – ENes und ORhan – rückwärts kombiniert. Und weil wir früher viel Kollegah gehört haben und der Track „Nero“ hängen geblieben ist, hat es irgendwie einfach gepasst.
Im Februar 2025 hatten wir nach langer Vorbereitung unseren ersten Live-Stream auf Whatnot. Wir wollten alles perfekt machen: Gute Produkte, starkes Setup und unterhaltsame Shows. Wir haben sogar ein kleines Büro angemietet, weil wir gesagt haben: Wenn wir das machen, dann richtig. Das Rippen von Packs, die Spannung, was wir für die Community ziehen, die Reaktionen im Chat – das war einfach der Wahnsinn. Gemeinsam mit meinen Cousins Yunus und Mustafa, die uns extrem unterstützt haben, haben wir uns Stück für Stück eine kleine Community aufgebaut.
Und das Krasseste:
Aus Chatgesprächen wurden echte Freundschaften.
Mit Leuten, die ich vorher null kannte.
Das ist für mich das Herz des Ganzen.
Mitte des Jahres bin ich den Weg alleine weitergegangen – weiter mit Support aus der Familie. Manchmal läuft nicht alles wie geplant, aber wenn du für etwas brennst, ziehst du es durch.
Mittendrin statt nur dabei
Parallel war ich auf einigen Cardshows unterwegs – als Besucher und als Händler. Und ich habe es vom ersten Tag an geliebt. Diese verrückten Leute, die genauso drauf sind wie ich. Die Gespräche, die Deals, die Trade Nights – einfach diese Energie, das feier ich.
Im Juli 2025 auf der CardMadness wurde ich dann selbst Teil der ZDF-Doku „Könige der Sammelkarten“. Ich wurde verkabelt, begleitet – und plötzlich liefen kleine Ausschnitte von mir im Fernsehen.
Das war schon wild.
Nicht wegen „TV“. Sondern weil ich gemerkt habe: Ich bin wirklich mittendrin.
Als Vision Realität wurde
Was mich immer genervt hat: In Stuttgart gab es einfach keine große Cardshow.
Für jede Messe musste ich mindestens drei Stunden fahren.
Und irgendwann dachte ich mir:
Warum eigentlich?
Warum bauen wir nicht selbst etwas auf?
Wie es der Zufall wollte, habe ich nach Jahren einen langjährigen Freund wiedergetroffen. Wir kamen ins Gespräch, ich hab ihm von meiner Vision erzählt: Eine Messe in Stuttgart, die ich selbst feiern würde. Mit echter Community, Qualität und Energie.
Er stellte mir eine Freundin von ihm vor – Eventplanerin mit richtig Erfahrung. Und ab da ging es los. Ich habe ihr meine Idee erklärt, meine Vorstellung, meinen Anspruch: Keine halbe Sache, kein kleines Experiment, sondern eine richtig geile Cardshow.
Und wir haben es als Team durchgezogen. Vom 22.-24. Mai 2026 findet unsere erste CARDCONNEX in der Carl Benz Arena in Stuttgart statt. Auf dem Gelände des VfB. Wenn ich das schreibe, fühlt es sich immer noch nicht ganz real an. Aber genau so entstehen Dinge: Aus einer Idee. Und aus dem Mut sie umzusetzen.
Was mich antreibt
Abseits von Karten und Messen gibt es zwei Dinge, die mich schon mein ganzes Leben begleiten.
Ich habe mein ganzes Leben Fußball gespielt und es bis in die Oberliga beim SGV Freiberg geschafft. Ich liebe Fußball – aber nicht wegen Vereinen, sondern wegen Spielern. Mein Idol war immer Ronaldo R9. Ich habe schon immer einzelne Spieler gefeiert. Persönlichkeiten, die etwas Besonderes hatten. Und das zieht sich irgendwie bis heute durch.
Vielleicht ist das auch der Grund, warum mich One Piece seit 1997 nicht loslässt.
Ich feier Luffy – seine Art, seine Entschlossenheit, dieses „Ich zieh das durch“.
Vor Kurzem habe ich meine Frau dazu gebracht, mit der Serie anzufangen. Sie ist gerade irgendwo bei Folge 50 – also da liegt noch einiges vor ihr. Wir sind seit 2010 zusammen, und neulich meinte sie zu mir:
„Jetzt verstehe ich erst, warum du so bist, wie du bist. Du bist ein bisschen wie Luffy.“
Das war eines der schönsten Komplimente, die ich je bekommen habe.
Ich feiere an One Piece vor allem eins:
Luffy baut seine Crew auf, jeder hat seine eigenen Ziele, aber gemeinsam ziehen sie los, um etwas Großes zu erreichen. Niemand schafft es alleine.
Und genau so sehe ich das auch.
Ich glaube an Teams.
Ich glaube an Visionen.
Und ich glaube daran, dass man zusammen mehr erreicht als alleine.
NERO steht genau dafür.
Nicht für schnellen Hype.
Nicht für Ego.
Sondern für echtes Feuer fürs Hobby.
– Enes | NERO Collectibles
